Dart
Unendberlich 
Beiträge: 2785
|
Erstellt: 06.05.11, 10:02 Betreff: Re: News rund um den Fußball |
|
|
06.05.2011 - Borussia Dortmund
Borussia Dortmund verschärft Sicherheitsmaßnahmen
Der neue deutsche Fußball-Meister Borussia Dortmund wird aus Sorge vor eventuellen Ausschreitungen von Eintracht Frankfurt-Anhängern die Sicherheitsmaßnahmen beim letzten Saisonspiel verschärfen. Hans-Joachim Watzke sieht deutlichen Handlungsbedarf. Der BVB trifft am 14. Mai im eigenen Stadion auf die Mannschaft von Eintracht Frankfurt, die am vergangenen Wochenende von den eigenen Fans bedroht worden war. „Wir sehen da ein gewisses Sicherheitsrisiko“, sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Mittwoch der Westfalenpost und kündigte an, die Maßnahmen am Spieltag „deutlich erhöhen“ zu wollen: „Wir werden da einiges machen müssen.“ Etwa 8.000 Fans aus Frankfurt werden zu dem Spiel erwartet. Der BVB bekommt anschließend die Meisterschale überreicht, die Eintracht kann unter Umständen sogar absteigen. (Stadionwelt, 06.05.2011) ------------------------------------------------------------------------------------- 06.05.2011 - Schweiz
Kantongericht schafft Präzedenzfall
Pyrotechnik ist bei Fußballfans ein beliebtes Thema. Kurven erstrahlen im Licht der Bengalos und südländischer Flair macht sich breit. Doch Pyro ist verboten. Auch in der Schweiz. Das Kantongericht St. Gallen verurteilte nun sechs Anhänger des FC Basel, die versuchten Pyro ins Stadion zu schmuggeln. Die verurteilten Fans hatten im März 2011 versucht pyrotechnische Artikel in den Gästeblock der AFG-Arena in St. Gallen zu schmuggeln. Im Schnellverfahren wurden die Fans damals noch vor Ort mit Geldstrafen belegt. Das Kreisgericht St. Gallen hob aber allerdings die Strafe bereits kurz darauf wieder auf. Grund für die Aufhebung war nach Ansicht des Kreisgericht, dass das Mitführen von Pyrotechnik noch keinen Strafbestand darstelle. Daraufhin wurde das Kantongericht St. Gallen mit der Sache konfrontiert. Dieses bestätigte gestern die ursprünglichen Urteile gegen die Fans des FC Basel. Allerdings mit einem kleinen, aber feinen Unterschied. Das grundsätzliche Mitführen von Pyrotechnik stellt weiterhin keinen Strafbestand dar, doch das Mitführen solcher Gegenständen beim Zutritt von Sportstätten ist verboten. Thomas Hansjakob, der erste Staatsanwalt Kantons betonte gegenüber Medienvertreter, dass Fußballfans keine Kriminellen seien, die Profit aus ihren Tun schlagen wollen, vielmehr gingen die Anhänger davon aus, nicht erwischt zu werden. Außerdem sei zu hoffen, dass das Urteil Signalwirkung habe. Hansjakob erklärt weiter, dass das Phänomen Pyrotechnik ohnehin bald ein Ende habe, wenn Fans bemerken würden, dass sie immer häufiger für ihr Handeln belangt werden können. Die verurteilten Fans aus Basel ließen in den Schweizer Medien über ihre Rechtsanwältin verlauten, dass es angedacht sei weiter an das Schweizer Bundesgericht zu ziehen. Staatsanwalt Thomas Hansjakob hingegen steht den Plänen der Fans gelassen gegenüber. Schließlich mussten die Angeklagten seinen Angaben zufolge bislang jeweils knapp 4.000 Euro an Rechtskosten bezahlen, weshalb er weitere rechtliche Schritte der Fans allein aus dem finanziellen Aspekt gegenüber des St. Galler Tagblatts schon ausschloss. (Stadionwelt, 06.05.2011)
|
|