akkku
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Erstellt: 09.04.08, 11:31 Betreff: ULTIMA HORA/Diario (09.04.): Hauskontrollen/ Stelenkritik
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+++ HAUSKONTROLLEN +++
Ab dem 22. April geht es los. Zwei bzw. zeitweise drei Inspektoren aus Ibiza werden sich die letzten 170 von 200 verbleibenden Häusern und Wohnungen auf Formentera ansehen, die sich für die Aufnahme ins offizielle Ferienhausregister Formenteras beworben haben.
Die Experten werden genau prüfen ob die Häuser / Wohnungen den Standards und Voraussetzungen entsprechen, die für eine Aufnahme ins Register notwendig sind. Die Überprüfungen sollen bis 15 Mai abgeschlossen sein. Bei den Inspektionen war es zu Verzögerungen gekommen, weil auf Formentera selbst, nach Schaffung des neuen Formentera-Inselrats, das nötige Personal nicht zur Verfügung stand und man jetzt auf die Prüfer aus Ibiza zurückgreifen musste.
Nach Ansicht des Rathauses sind die Voraussetzungen um in das Register aufgenommen zu werden „noch sehr lax“. Vorgeschrieben seien nur ein gewisser Standard bei Bettwäsche, Handtüchern, Bad- und Küchenausstattung bzw Küchengeräten, Geschirr, Gartenbereich, Mülltrennung, Spiegel, Geschirrspüler, eine Anleitung zur korrekten Nutzung des Hauses und andere „Kleinigkeiten“ (z.B. fließt auch die Existenz eines Pools mit in die Bewertung ein), die nach Ansicht der Verantwortlichen leicht zu erfüllen seien.
Die Häuser dürfen maximal 6 Schlafzimmer bzw. 12 Unterbringungsplätze haben.Trotz des neuen Registers befürchtet man im Rathaus trotzdem, dass das Angebot an illegal vermieteten Ferienhäusern die legale Offerte bei weitem übersteigt. Jetzt soll schnellmöglichst eine eigene Inspektorenstelle für Formentera geschaffen werden, da aus rechtlichen Gründen die Ibizenker Prüfer zwar positive aber keine bindenden sanktionierenden Gutachten erstellen dürfen.
+++ KRITIK AN PYLONEN +++
Formenteras Parlamentsabgeordneter Josep Mayans hat die Regierung scharf für die Errichtung der beiden Riesensäulen (s.d.) im Naturschutzgebiet am Torre de Sa Gavina kritisiert. Die beiden Stelen (die laut diesem Artikel sogar 6 m hoch sind) seien furchtbar und ein schrecklicher Eingriff ins Landschaftsbild, besonders neben einem Monument aus dem 18. Jhd. Bei diesen beiden „Hinkelsteinen“ fehle nur noch Obelix.
Noch schlimmer sei, dass man jetzt sogar plane Leuchten auf den Monolithen zu installieren. Man müsse die Grenzen des Naturparks zwar deutlich machen, aber doch nicht auf eine so brutale Art und Weise. Ein Regierungsvertreter gab zu, dass die beiden Menhire einen gewissen aggressiven Eingriff bedeuten, betonte aber gleichzeitig, dass nur das Landschaftsbild betroffen sei. Die durch den Bau angerichteteten Umweltschäden seien nur minimal.
Gruß Akkku
Do you Mahou?
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