Hallo Hugoline!
Wie Du schon sagtest, wird Borreliose durch Zecken übertragen. Genau genommen werden von der Zecke Bakterien an das Pferd "weitergereicht", die die Krankheit auslösen.
Wie Sabsi schon angedeutet hat, ist der Krankheitsverlauf meist nicht offensichtlich und kann nur durch einen entsprechenden Test nachgewiesen werden. In seltenen Fällen treten Symptome wie z. B. Steifheit, Hufrehe, Futterverweigerung, Apathie, sporadische Lahmheit, Fieber, etc. auf.
Einige Pferde reagieren auch verstärkt sensibel, da die Schmerzempfindlichkeit zunehmen kann.
Der Tierarzt behandelt im Falle einer solchen Erkrankung in der Regel sowohl die verschiedenen Krankheitssymptome, als auch natürlich die Erkrankung ansich - meist mit hoch dosierten Antibiotika.
Schreitet die Erkrankung fort, werden durch die Borreliose Gehirn und Rückenmark in Mitleidenschaft gezogen, auch Organe können geschädigt werden. Im schlimmsten Fall kann ein an Borreliose erkranktes Pferd absolut unreitbar werden. Je früher die Erkrankung daher erkannt und behandelt wird, umso besser.
Ich hoffe, Du kannst damit was anfangen...?
Ich wünsche Dir wirklich von Herzen, dass sich der Verdacht auf diese Krankheit bei Deinem Pferd nicht bestätigt.
Viele Grüße,
Vera
____________________
the heart sees what is invisible to the eye.