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Miriam24

Administrator

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New PostErstellt: 15.11.04, 16:01     Betreff: Brauchen Babys feste Zeiten?

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Brauchen Babys feste Zeiten?

Eindeutig: Ja! Weil es Kindern und ihren Eltern damit viel besser geht. Experten sagen, wie Sie Ihr Neugeborenes an einen eigenen Rhythmus gewöhnen und gelassen bleiben, wenn’s nicht immer reibungslos klappt.

Kein Experte dieser Welt weiß mehr über ein Baby als die eigene Mutter. Eine Mutter erkennt am besten, was ihr Baby gerade braucht. Deshalb kann sie sich ruhig auf ihre Intuition verlassen. In den ersten Lebenswochen müssen sich Eltern und Kind erst allmählich aufeinander einspielen. Hat die Familie ihren individuellen Rhythmus gefunden, profitieren alle davon: Ein zufriedenes Baby schreit weniger und schläft besser. Und die Eltern haben Zeit für sich.

Die E.A.S.I.-Methode

Eine einfache, aber wirksame Methode, Babys an einen strukturierten Tagesablauf zu gewöhnen, hat die englische Hebamme Tracy Hogg entwickelt und in ihrem Buch "Babyflüsterer" (Mosaik, 19,95 Euro) vorgestellt. Sie nennt es "E.A.S.I." – Essen, Aktivität, Schlafen, Individuelle Freizeitgestaltung der Mutter. Und das sollte im Wechsel stattfinden. Nach dem Füttern ist Spielen angesagt. Dann schläft die Maus, und Mama kann etwas für sich tun – Musik hören, lesen, schlafen.

In der Ruhe liegt die Kraft

Aus Erfahrung weiß Tracy Hogg, dass Babys am besten auf sanfte, langsame Bewegungen reagieren. "Statt dem Kind den eigenen Rhythmus aufzuzwingen, sollten Eltern selbst in einen niedrigeren Gang schalten", rät sie. Viel Ruhe hilft Müttern und Vätern auch, wenn sie herausfinden wollen, was ihrem Baby fehlt. Oft kommt es zu Missverständnissen, weil die Mutter hinter jedem Schreien Hunger vermutet. Dabei ist das Baby vielleicht nur müde oder möchte herumgetragen und unterhalten werden. Manchmal weinen Babys auch, weil sie vom Spielen überreizt sind und einfach eine Ruhepause brauchen. Nach einiger Zeit erkennen Eltern leicht die Signale. Wird ein Baby müde, beginnt es zu gähnen. Es wendet seinen Blick ab. Neugeborene zeigen die ersten Anzeichen von Müdigkeit schon nach ein bis zwei Stunden Wachsein.

Diplom-Psychologin Marion Jaedtka-Keller vom Frauengesundheitszentrum in Frankfurt rät, den Zyklus von Aufwachen, Essen, Wachphase und Schlafphase über den Tag beizubehalten: "Ihr Baby kann seinen Tag noch nicht allein strukturieren. Dazu braucht es Ihre Hilfe. Wenn es drei Wochen alt ist, können Sie beginnen, es an Ihrem Tagesrhythmus teilhaben zu lassen."
Gut möglich übrigens, dass sich der Rhythmus immer wieder ändert. Was anfangs gut geklappt hat, kann einige Wochen später ganz anders aussehen. Der Grund: Im ersten Lebensjahr kommt es immer wieder zu Wachstumsschüben. Ein Baby kann danach völlig anders reagieren. Zum Beispiel möchte es plötzlich öfter gestillt werden. Doch nach wenigen Tagen pendelt sich der Rhythmus wieder ein.


Quelle:Leben&Erziehen



Lg Miriam
mit Celine Marie Michelle*23.02.01

Ein freundliches Wort kostet nichts - und ist doch das schönste aller Geschenke.
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