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Domäne im Nirgendwo
Forumplay nach Vampire - Die Maskerade
Es ist eine Welt der Dunkelheit. Seid Äonen leben sie unter uns - die Kinder der Nacht, Vampire - verborgen hinter einer Kunstvollen Maskerade...
Auf den Straßen ist es ruhig. Verborgen hinter ihrem Schleier sorgt die Camarilla für Recht - Recht wie sie es für richtig hällt - und Ordnung zwischen den Kains- und Sethskindern. Doch verborgen - selbst vor dem Schleier der Maskerade - formiert sich ein Rudel des Sabbats langsam vor den Elfenbeintürmen der Camarilla. Die Anarchen werden unruhig und selbst in den Reihen der Camarilla spricht man im Flüsterton von Verrat... Der Jyhad brodelt stärker, als es auf den ruhigen Straßen den Anschein hat. Doch wer wird übrig sein, wenn sein Feuer entfacht? ...
 

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Erzähler


Beiträge: 63


New PostErstellt: 27.01.06, 15:12     Betreff: Re: Lauf, Walker, lauf! - Was bisher geschah

Dunkelheit. Sie erstreckt sich in alle Richtung unendlich weit, vernebelt alles Sinne. Kalt und undurchdringlich schien sie auf dem Verstand zu haften. Und doch war es leer. Auch wenn reines Dunkel alles einnahm, so war es nichts, was man greifen konnte. Verloren in diesem Nichts fühlte sich Sarali Äonen lang verloren. Sie sah nichts. Sie spürte nichts. Selbst die Kälte schien nur ein Trug am Rand ihrer Sinne zu sein. Und doch…
Die Dunkelheit um sie herum war nicht schwarz – nicht komplett. Es dünner Schleier lag auf Saralis Augen. Selbst in dieser leeren Finsternis schien sie ein Farbe zu erkennen. Rot. Gab es in dieser unendlichen Stille doch etwas? Konnte sie es greifen? Griff es gar nach ihr? Verschollen in Verzweiflung und unsagbarer Leere schien Sarali nach einer Ewigkeit etwas zu spüren. Sie schaut nach links und noch immer es rot. Doch hallt aus unerreichbarer Ferne ein Schrei reinster Agonie. Doch von wo vermochten ihre Sinne nicht zu erkennen. Sie sah nach rechts, doch der Hall blieb undefinierbar entfernt. Sarali sah grade aus und erschrak. Vor ihr grollte es. Vor ihr schrie es. Durch den roten Schleier auf ihren Augen konnte sie in dieser sonst so undurchdringlichen Finsternis etwas erkennen. Es rannte auf sie zu. Sie erhaschte nur einen Blick darauf. Rot. Sie schaute in die Augen einer Bestie. Beide, Sarali und die Bestie, schrieen. Und der Schrei wurde verschlungen von dem Dunkel. Noch immer dem Echo lauschend, erkannte sie, dass es keine zwei Schreie waren. Es war einer. Die Bestie, in deren Antlitz sie starrte, war ihr eigener Schrei. Sie wusste, dass die Kreatur nicht auf sie zukam, sondern aus ihrem Inneren schrie. Sie erkannte, dass diese Kreatur sie selbst war. Sie blickte in ihre eigenen Augen. Am Rande des Wahnsinn schrie Sarali erneut. Und der Schrei hallte noch ewig in ihrem Verstand. Sie wand sich, sie kämpfte. Enge. Die Dunkelheit schien nicht mehr leer, nur noch kalt. Erdrückend umgab sie diese Finsternis. Es roch nach Erde. Sie wollte ihre Augen öffnen, doch sie waren es schon. Und es blieb dunkel. Sie fühlte, wie sich kalte, nasse Erde unter ihre Fingernägel grub. Noch immer lag ein rotes Tuch auf ihren Sinnen und verhinderte, dass sie sich bewusst wurde, wo sie war. Doch sie wand sich noch immer. Langsam, mit aller Kraft grub sie sich durch die Dunkelheit, die Leere – die Erde. Es wurde frisch an ihren blutigen Fingerspitzen. Ein kühler Lufthauch umspielte ihre Hand – erst die Linke, dann auch die Rechte. Voller Zorn zerrte sie ihren verkrampften Leib aus der Erde. Das fahle Mondlicht schien ihr ins Gesicht und sie konnte seine Wärme spüren. Zusammen gekauert lag Sarali neben einem Loch in der Erde. Ihre Kleidung war überseht von Schlamm und Erdbrocken. Ihre Hände waren aufgeschnitten und –gerissen. Wie ein Welpe wimmernd lag sie dort mit geschlossenen Augen. Es war kalt, aber nicht mehr leer. Fetzen von Bildern – Erinnerung – rasten durch ihren Kopf…

Angst. Eine Jagd. Sie rannte durch die dunklen Gassen der Stadt. Flüchtete über Dächer. Verfolgt von einer Bestie. Ein lauter Schrei, ein dumpfer Aufprall. Zwei leuchtende Augen. So rot wie Blut durchdrangen sie ihren Verstand. Ein Stechen im gesamten Körper. Sie hörte ihren Namen im tausendfachen Echo. Sarali Walker. Es hallte. Sie hatte Angst. Es roch nach Tod. Die Welt verschwamm, wich einem unbekanntem Gefühl des Glücks. So unendlich viele Farben und Geräusche schossen durch ihren Kopf. Sie verlor sich in einer Ekstase. Wieder diese Augen, wieder dieses rote Leuchten. Es wurde wieder dunkel.

Noch immer auf dem kalten Boden liegend riss Sarali ihren Augen auf. Der Geruch frischer Erde drang in ihre Nase im selbem Moment, wo der rote Schleier aus ihrem Verstand wich. Sie sah grade aus und sah die Welt deutlich als je zuvor. Die Welt schien schärfer, genauer, farbreicher als sonst. Oder waren es ihre Sinne? Ihr Gehör nahm Klänge war, die sie als Mensch wohl nie hätte hören können. Ihre Sinne waren extrem geschärft. Und trotz der Krämpfe und der Schmerzen war dies Gefühl überwältigend und gut. Sie fühlte sich wie neu geboren. Langsam sammelte sich ihr Verstand wieder und sie richtete sich auf. Sie saß neben dem Loch und zog ihre Beine nah an ihren Körper. Sie konnte sich noch gut an die letzte Nacht erinnern. Die Flucht. Dieser merkwürdige Kerl. Wie er sie Jagte und… tötete? Sie konnte sich schwer an sein Äußeres erinnern. Auch wenn es ihr so vorkam, als würde sie ihn schon ewig kennen, so war sein Gesicht nur eine Ansammlung von Schatten für sie. Nur diese rot leuchtenden Augen brannten sich in ihren Verstand und vergessen würde sie diese wohl nie.
Sarali schauderte, als sie sich erinnerte, was passierte, nachdem sie auf dem Boden der Gasse das Bewusstsein verlor. Sie sah sich selbst – irgendwo in der Ecke ihres Verstandes sitzen. Sie bewegte sich durch die Strassen der Stadt, verborgen im Dunkeln. Doch war es nicht sie selbst. Sie saß nur in der Ecke und etwas anderes lief für sie. Sie war nur Beobachter im eigenen Körper. Instinkt. Das Wort schoss durch ihren Verstand. Es war Instinkt, der sie leitete. Instinkt zum Überleben, zum… Jagen. Sarali sah sich dabei zu, wie sie verborgen im Schatten auf einen Obdachlosen zuging – sich regelrecht anpirschte. Als der Mann sie erkannte, war es zu spät für ihn. Mit einem Satz sprang Sarali los, überrumpelte den Mann, warf ihn zu Boden. Er wehrte sich, schlug sie, doch sie spürte nichts. Nichts außer der Gier nach etwas, was im Moment nur der Mann ihr geben konnte. Sie legte den Kopf in den Nacken und spürte stechenden Schmerz als ihre Eckzähne wuchsen, aus ihrem Kiefer herausfuhren. Erschrocken über sich selbst konnte sie nur dabei zusehen, wie sie diese Fänge in den Hals des Mannes bohrte. Ein Gefühl der Wärme und eine unendliche Lust stieg in ihr auf, als sie anfing, das pulsierende Blut aus seinem Hals zu trinken. Der Mann wurde schwach, lag schlaff unter ihr. Er verlor das Bewusstsein und auch für die kleine Sarali in der Ecke ihrer Wahrnehmung wurde es schwummrig. Nur noch am Rand und verschwommen sah sie Bilder, wie sie weiter durch die Strassen rannte. Erst als die grauen Mauern grünen Wiesen und Bäumen im Schleier der Nacht wichen, kam sie langsam wieder zur Besinnung. Sie musste in den Stadtpark gerannt sein. Doch kaum wurde sie sich ihrer selbst wahr, spürte sie ein drückendes Gewicht auf ihren Sinnen. Wie ein lähmende Müdigkeit schlich sich dies Gefühl durch ihrer Nerven. Am Himmel waren die ersten Strahlen der Sonne zu sehen. Sie sah nach oben und spürte, wie etwas in ihr dieses Licht meiden wollte, ja sogar anfing panisch deswegen zu schreien. Sie wusste nicht wieso, aber sie musste sich verstecken. Selbst wenn sie sich dagegen hätte wehren wollen, der Trieb dazu war zu stark. Doch wo? Sie sah nur einen Weg. Sie war sich nicht sicher ob sie es bewusst oder unbewusst tat, doch stieß sie ihre Hände in die Erde und grub. Sie grub so schnell sie nur konnte, solange, bis sie mit ihren bloßen Händen ein Loch ausgehoben hatte, in das sie komplett reinpasste. Sie sprang hinein und zog sich die Erde wieder über ihren Körper. Sie bedeckte sich komplett mit der kalten, nassen Erde. Nur ein einziger Strahl der aufgehenden Sonne drang noch an ihren Körper und versenkte ihre Haut an der Stelle. Mit einem Schrei schob sie die Erde und verschloss ihr Versteck komplett. Gefangen in der Finsternis und Kälte schlief sie ein.

Nun hockt sie dort. Ganz alleine in der Nacht. Irgendwo mitten im Stadtpark und sie hat nicht die leiseste Ahnung, was eigentlich passierte. Sie fühlte mehr als sonderbar. Sie sah Farben in solcher Klarheit und Intensität, wie es nie zuvor erfuhr. Jedes einzelne Blatt konnte sie im Wind knistern und säuseln hören. Ihr Körper fühlte sich gut an. Gesund und voller Kraft. Als würde eine unbeschreiblich Macht durch ihre Adern fließen. Doch in all dem unbeschreiblichen Gefühl von Kraft und Leben verbarg sich tief in ihr noch etwas anderes. Etwas dunkles. Etwas, dass nach oben wollte, etwas, dass du verleugnen sie auch mit aller Kraft nicht fähig wäre. Hunger. Wie ein wildes Tier tobt durch ihren Verstand, ihr innerstes und sie fürchtet jeden Moment den Schlag seiner Klauen auf ihre Seele. Jeden Moment, so glaubte sie, würde sie die Kontrolle verlieren. Sie sah sich vor dem geistigen Auge schon wieder in die Ecke ihres Verstandes gedrängt, wie sie auch letzte Nacht war. Doch dieses Tier konnte es nicht. Es war gefangen in ihr und schrie. Und Sarali erkannte, dass ihr dieses Tier ähnlicher war, als ihr lieb war. Es war ein Teil von ihr. Es schlummerte schon so lange in ihr. All ihre niedrigen Gelüste, Gedanken, Gefühle. All der Zorn und die Wut, den sie mit den Jahren sammelte und versuchte in Einsamkeit zu verdränge, lebt nun wild und unbarmherzig irgendwo zwischen ihrem Geist und ihrem Körper. Und sie wusste, sie müsse es kontrollieren. Doch half ihr diese Erkenntnis nicht im geringsten bei der Frage, was nun los sei. Woher hatte sie diese Kraft? Wie konnte ihr Zorn so eine Form erlangen? Und… sollte sie nicht tot sein? Dieser Kerl – sie konnte das rote Leuchten seiner Augen nicht vergessen – hatte sie gejagt, gehetzt und letztlich… Wieder schossen ihr Bilder durch den Kopf.
Sie rannte die Feuertreppe hinab, so schnell sie nur konnte. Sie sah sich kurz um und er folgte ihr nicht mehr. Er sah ihr nur zu, wollte scheinbar spielen. Und es war ihre Chance ein Versteck zu finden, nun wo sie an Vorsprung gewann. Doch noch bevor sie sich trotz dieser Jagd wegen dieser Chance freuen konnte, sah sie etwas, als sie grade von der Feuerleiter am unteren Ende der Leiter runter sprang, wie etwas an ihr vorbeisauste. Knochen brachen und bersteten. Grade noch den Hauch einer Chance verspürt, kroch nun namenslose Angst in ihr hervor. Und dann starb sie. Es muss der Tod gewesen sein. Dunkel, kalt und ein Meer aus purem…Nichts?
Doch noch lebt sie. Sie fühlt sich sogar besser denn je. Sie sah auf das Loch im Boden und erinnerte sich wieder an die letzte Nacht. Sie musste hier weg. Sie konnte es nicht mehr sehen, wollte am liebsten die Augen verschließen. Sie hoffte, ein Spaziergang nach hause – auch wenn er Stunden dauerte, würde ihr ein wenig Klarheit verschaffen. So richtete sie ich auf, klopfte sich ein wenig ab und ging los, auf dem Weg zur Unterschicht…

Einzelne Tropfen fallen vom dunklen Himmer herab. Der Mond ist verdeckt von dicken Wolken, die den Nachthimmel in beinah komplette Finsternis. Doch die Skyline der Stadt schafft es wie jede Nacht dagegen anzukäpfen. Der Himmel ist auch ohne Mund und Sternenfunkel erleuchtet, nur liegt er in einem blaßen Orangeton. Irgendwo am Himmel sind die Kegel von Scheinwerfern zu sehen, ein Helikopter fliegt im Tiefflug über die Stadt, Autos drängeln sich durch die Innenstadt und über alle Treiben Menschenmassen des Nachtlebens umher. Durch die dicken Türen jedes einzelnen Clubs dringt noch immer leise unterschiedlichste Musik. Jeder Mensch auf den Strassen hat sein eigenes, kleines Leben irgendwo in Mitten der Nacht und der Stadt und niemand scheint Sarali wahrzunehmen. Niemand interessiert sich für das dreckige Mädchen, deren Hände so tief in ihren Taschen vergraben sind. Niemand kümmert es, wie ihr Haar, na&szl ig; und noch immer voller Erdbrocken, in ihrem Gesicht klebt. Niemand merkt ihre Unsicherheit, Angst und keinem würde es auffallen, wie sie sich immer wieder umsah im Glauben verfolgt zu werden. Doch auch ihr war dies alles egal. Die Stadt, die Lichter, der Regen, der durch die Autos auf den Gehweg spritzt, die Menschen und ihr Leben in Rausch und Heuschelei - all das war scheint ihr dem Moment so fremd und unerreichbar. Wie ein toter Fisch treibt sie durch die Strassen mit den Massen mit, doch scheint es alles so unendlich weit entfernt. Ihre Sinne nehme all dies auf, doch ihr Verstand dreht sich nur um die Frage, was mit ihr geschah.
(Todd)
Warum fühlte sie sich in Mitten all dieser Menschen so fremd und allein? Wieso schmetterten all die Sinneseindruck in solch unendlicher Klarheit auf sie ein und schienen doch sso fremd? Langsam schien sich alles zu drehen. Das Scheinwerferlicht der vorbei fahrenden Autos stach in ihren Augen und das Lachen und Feiern der Menschen hämmert an die Pforte ihres Verstands. Langsam glaubte sie, dem Wahnsinn nahe zu sein. Doch sie lief weiter. Die Hände in den Taschen, den Oberkörper zusammen gekauert lief sie einfach weiter. Und es wurde ruhig. Die Lichter der Stadt verblassten immer mehr, als sie über die Brücke hinaus aus Downtown ging. Hinein in das Viertel, das sie ihre Heimat nennt. Verbrechen und Obdachlosigkeit waren ihr ebenso stark vertreten, wie Drogen an Kids von Kids vertickt wurden. Konnte sie nach hause gehen? Sie ging an der Hausfront eines heruntergekommen Mehrfamilienhauses vorbei und streich mit den Finger die Wand entlang. Jeden einzelen Staubkorn des bröckelnden Putzes konnte sie an ihren Fingernägeln spüren. Ein Tropfen fiel ihr auf den Kopf und sie sah nach oben. Doch dafür verfluchte sie sich sofort, als die dabei die Ecke des Haues erreichte und in etwas hineinlief. Ein Mischung aus Leder, Muskeln und scheinbarer Härter einer Betonwand stoppte sie sofort mit dem sanften klang eines gebrüllten "Verdammt!" - der sie nun entgültigt zurück in die Realität holte.
(Todd)

Sie kannte diese Stimme, den Geruch dieses billigen Rasierwassers, der ihr sofort in die Nase stieg. Jonathan-Todd Dillon. Der Kerl, der ihr half, aus der Drogenszene auszusteigen, ja ihr sogar das Leben rettete, indem er sie warnte. Sie sah an ihn hinauf und erntete einen fragenden Blick. "Walker? Was ist los mir dir? Du solltest ein bisschen mehr aufpassen, wo ich lang laufe." meinte er amüsiert. Doch seine belustigte Miene wich einer Mischung aus Schock und Ernsthaftigkeit, als Sarali leicht den Mund öffnete - ob sie nun wirklich etwas sagen wollte, oder sollte, wusste sie selber nicht - geschweige ob sie es überhaupt konnte - und ihre spitzen Fänge preis gab. Sie merkte selber erst jetzt, dass sie schon beinah wieder dem... sie hatte keine Worte für das, was in ihr tobte und sie kontrollieren wollte (oder schon tat?)... verfallen wäre. Es war das selbe Gefühl, wie als sie den Penner angriff. Das selbe Ge fühl, als sie sich in der Erde vergrub und sich dort eine Weg nach draußen erkämpfte. Genau dieses Gefühl beschlich sie, als sie sich an die vergangene Nacht erinnerte. Doch - so merkte sie - mit jedem Mal wurde es unbewusster. Zuerst war hab es eine deutliche Grenze zwischen dem, was ihren Körper übernahm und ihrem Verstand - irgendwo in der Ecke ihrer Wahrnehmung. Doch als sie in der Erde grub, tat sie es freiwillig und doch diesem Tier verfallen. Und nun, wo sie im Gedanken versunken an der Wand entlang ging, schien sie diesem Tier immer mehr Platz zu schaffen, als würde es ein Teil von ihre werden, oder schon längst sein? Sie schauderte. Was wäre passiert, würde Todd nicht im Weg gestanden haben? Würde sie wieder zu tiesem Biest werden? Irgendwo war sie erneut dankbar, dass er sie rettete - wo vor auch immer...
(Todd)

Noch immer sah er sie schockiert an. "Kleines? Was zur Höl..." er stockte, als der den Kopf schief legte und sein Nacken laut knackte. "Verdammt! - " seine Augen verenkten sich zu Schlitzen " - sag mir, was passiert ist!" Befahl er schon beinah, als er sie er einen Arm um sie lag - als würde er soetwas wie Vertrauen und Schutz spenden wollen - und mit ihr die Strasse aus der er gekommen war hinunter lief - direkt auf die ihr bekannte Wohnung zu.
(Todd)

04:25 Todd löst sich in Luft auf...
04:25 Todd kommt aus dem Raum bla herein...
Sarali sah zu ihm auf und ihr Mund war noch immer ein Stück weit geöffnet. Doch Worte kamen in dem Moment noch nicht über ihre Lippen. Als er seinen Arm um sie legte,wurde wohl jenes vertraute Gefühl noch um ein kleines Stück stärker. Eine kleinigkeit in all dem neuen, was in ihr Vorging, an dem sie sich scheinbar...so erschien es ihr in diesem Moment..anlehnen konnte.Und sie tat es auch. Noch ehe sein Arm richtig um sie herum lag, drückte sie sich leicht gegen ihn und ließ ihren Blick vor sich umherwandern. Dennoch verspürte sie immernoch den Drang sich herum zu drehen, sobald etwas an ihre Ohren heran drang. Wenn auch vielleicht nicht mehr so oft, wie noch zuvor. "Es tat weh..." kam nun doch leise und doch bestimmt aus ihr hervor und ihre Augen zogen sich für einen kleinen Moment enger zusammen. "Und dann...nicht mehr" sie sah kurz zu ihm auf, doch nicht lange, bis ihr Blick w ieder von dem Weg vor sich gefangen wurde. Doch sprach dieser Blick wohl deutlicher als Worte es in dem Moment hätten tun sollen...als sie sie hätte finden können...
Todd schaute nachdenklich zu Boden, während er mit ihr zu seiner Wohnung lief. Kein Wort sagte er, doch konnte sie spüren, wie sein Griff fester wurde und er anfing leicht zu zittern. Nicht wegen Kälte oder Angst - nein, irgendwie wusste sie, dass es das selbe Zittern war, dass sie versprüte, als dieses Tier in ihr stärker wurde. Ein Zittern aus Ausspannung. Er rang mit sich selbst. Sehr leise entkam ihm ein Grollen als er aufschaute. Er war wütend. Er atmete tief ein - eines der menschlichen 'Laster', dass er immernoch nicht abwurf, obwohl es doch letztlich für seinen untoten Körper sinnlos war - und sah sie an. Er blieb stehen, denn sie waren bei der Wohnung. "Was..." sprach er leise und ernst, ja sogar ein wenig Zorn lag in seiner Stimme "...tat weh?" Seine Zähne knirschten. Sein Blick verriet, dass er entweder einfach schreien, oder komplett ausflippen wollte. Warum dem so war, konnte sie nicht einmal erahnen, aber irgendwas regte ihn extrem auf. Er stieß die Tür zum Hausflur ein auf, die unter knacken und knarren aus den unteren Halterungen flog und mit einem lauten, dumpfen Schlag gegen die Wand donnerte. Ja, er war sichtlich wütend. "Was, verdammt?" knurrte er schon beinah, als er sie wieder ansah und erneut die Zähne zusammen biß.
04:53 Todd löst sich in Luft auf...
04:54 Todd kommt aus dem Raum Mal so Raserei, gell? herein...
Sarali 's Blick lag weiter vor sich, doch sowie sie spürte..dieses Zittern in seiner Umarmung, die doch noch fester wurde trotzdem, sah sie erneut zu ihm auf. Erneut kam mehr ihrer Unsicherheit auf, wohl auch hervorgerufen durch das was er zum ausdruck brachte. Durch eben jenes Zitter, durch dieses leise grollen, welches sie durchaus vernahm. Und dann seine Worte, die getränkt waren von Zorn, der ihr bislang von ihm noch unbekannt und wohl verborgen blieb. Warum dem so war, was ihn nun so durch ihre wenigen Worte, in diese Stimmung versetzte...sie konnte sich keinen reim darauf machen. "Es tat weh.." began sie wieder leise nur und durcheinander von all den neuen Eindrücken, von denen auch er ihr nun welche vermittelte...als die Tür so aus den Angeln flog und gegen die Wand knallte, fuhr sie in sich zusammen und ihre Augen verengten sich aufs neue. Eschrocken, geschockt..von was auch immer, sie konnte es nicht komple tt greifen, was alles in ihr vorging. "als ich gestorben bin..." fuhr sie leise dann fort und ihre eigenen Worte hallten in ihrem inneren noch einen Moment lang nach...
Todd schloß kurz die Augen, versuchte sich zu beruhigen. Das Tier rang in ihm, wollte heraus brechen und all seine Zorn an der Welt auslassen. Doch soweit würde er es nicht kommen lassen. Nicht hier, nicht jetzt. Nein, erst wenn er den jenigen finden würde, der ihr das antat. Der sie allen Anschein nach - Fänge, Schmerz, das Gefühl des Todes; Dinge die auch er einst kennen lernte - zum Vampir machte. Eigendlich konnte er sich nicht sicher sein deswegen, doch sein Temprament - grade als Brujah - ließen ihn sich in diesen Gedanken hineinsteigern. Todds Zorn würde dem Bastart treffen, aber nicht Sarali. Sie konnte nichts dafür. So wie es schien, wurde sie allein gelassen. Vielleicht nur ein 'unfall'? Nein, zu unwahrscheinlich, wenn man bedenkt, dass der Kuss alles anderes als einfach ist. Vielleicht der Sabbat? Er wußte, sie schufen frei nach Schnauze Kinder und ließen sie allein zurück - als psyschopathische Kinder voller Zorn und der Wucht einer vor Hunger schreienden Raserei. Doch befand sich die Stadt nicht unter einer Belagerung, oder etwa doch? Wieder knurrte er. Nein, dafür war sie zu ruhig, zu ängstlich. Der Sabbat würde sie nicht so zurück lassen. Verdamm, was ist mit ihr passiert? Egal! Zu spät, dachte er sich. Nun würde sie wohl erneut seinen Schutz brauchen.
Todd wolle verdammt werden - wenn er dies nicht eh schon war - wenn er ihr nicht helfen würde. Auch wenn sie sehr zurückgezogen war, so brannte in ihr doch eine Flamme der Leidenschaft, die es nur zu entfachen grbaucht hätte. Aber für den Kuss war sie noch zu schwach - und nun? Verdammt! Ein erneutes Knurren, als er sie wieder an der Schulter griff und sie in seine Wohnung führte - ein Hort aus Drogen, Geräte um diese 'Verkaufstauglich' zu machen, leere Patronenhülsen und Müll. Auf dem Tisch des 30 Quadratmeter großen Müllhaufens - nichts stinkendes, eher Kartons und Kisten die er mit der Zeit und Lieferungen anhäufte - lag eine Faustferuerwaffe des Kalibers 9mm. Einzig das 'Deko'-Schwert, das ordentlich an seiner Wand hing, passte nicht in dieses Chaos. er führte sie zu der Couch und wies ihr einen Platz zu, wo keine Feder rostig empor stieg und steckte sich eine Kippe an - noch etwas, das er sich nicht abgewöhnen wollte; auch wenn das Nikotin keine wirkung zeigte, so war das Rauchen für sich schon beruhigend genug. Er schnappte sich eine Stuhl und setzte sich verkehrtherum darauf. Nach einem tiefen Zug sah er sie ernst an, doch schien der Zorn langsam zu weichen. "Erzähl mir ruhig, ganz ruhig, was passierte, Walker... " sprach er leise und angespannt. Er musste sich beruhigen wenn er nicht als Sabbernder Haufen Blutbrocken enden wolle - was ihm die 'Justiz' der Camarilla bei einer Raserei mitten auf der Strasse bringen würde; und vernünftiger würde ein Austicker nicht enden bei ihm in dieser Situation, das wusst er...
Sarali blickte weiterhin in sein Gesicht und versuchte zu erkennen, was in ihm vorging, wenn auch erfolglos. Aber hätte er sich nicht wundern müssen? Hätte er sie nicht für verrückt erklären müssen, als sie ihm sagte, dass sie starb. Aber es kam nichts dergleichen. Vielmehr konnte sie immernoch seine Anspannung spüren...neben ihrer eigenen. So ließ sie sich schweigend von ihm weiter in seine Wohnung führen. Auch hier kam es ihr vertraut vor. So hatte er sie nicht nur einmal hier her gebracht in der Zeit, wo sie sich verstecken musste und sie aus der Szene ausstieg. Auch lag gewiss nicht in ihrem Sinn die Unordnung näher in Augenschein zu nehmen. Nachdem er sie auf der Couch 'platzierte' zog sie ihre Hände aus ihren Taschen. Ihr Blick fiel kurz auf ihre Finger. Viele ihrer Fingernägel waren abgerissen, oder gesplittert und getrocknetes Blut klebte überall an der Haut ihrer Finger zusammen noch mit resten der Erde die noch nicht getrocknet abbröselte, oder dessen restlichen spuren, die ohne wasser wohl auch nicht verschwinden wollen würden. Sie schob ihre Hände zwischen ihre Oberschenkel und wollte sie nicht mehr sehen in dem Moment. Als er sich vor sie setzte wanderte ihr Blick auf und sie sah ihn an. Etwas mehr ruhe in ihren Augen als noch zuvor vor dem Haus. Sie atmete tief durch, als sie beginnen wollte zu erzählen und ihr Mund öffnete sich ein Stück, doch sie stockte, als sie wohl zum ersten mal wirklich bewußt spürte, dass das einatmen ihr nichts brachte. Doch bei einem neuen Blick zu Todd began sie dann doch zu erzählen. "Es war eigentlich...eine normale Nacht. Wie sonst auch. Ich habe wieder diesen Typen gesehen. Er ist mir schon ein paar mal aufgefallen... schon bei dem Gedanken an ihn schossen ihr wieder Bilder der Jagd durch den Kopf und als würde sie sich schützen woll en, zog sie ihren Kopf etwas mehr zwischen ihre Schultern. Nach einer kurzen Pause beschrieb sie ihm dann weiter, was sie in erinnerung hatte, was sie von ihm noch in erinnerung und was sie alles gesehen hatte. Sichtlich aufgewühlter wieder erzählte sie ihm ebenso von diesen roten Augen, die sie ansahen, die scheinbar aufblitzten kurz bevor sie ihm zum Opfer fiel. Aber war sie das nicht schon zu begin dieser Jagd?! Wahrscheinlich. Immer wieder unterbrach sie kurz und sah vor sich auf den Boden, bis sie an dem Punkt angelangt war, an dem sie wieder durch die Straßen lief. Unbeachtet trotz ihrer Erscheinung..."und dann.." endete sie leise..."warst du da..."
05:56 Todd löst sich in Luft auf...
05:56 Todd kommt aus dem Raum bla herein...
Todd hörte ihr zu. Warum wurmte ihn die Beschreibung des Kerl so? Rote Augen? Er kam nicht oft raus aus dem Viertel, aber eniges konnte er über die anderen Clans schon aufschnappen. Und wenn die Leute, die ihn auf dem Laufenden halten sollten recht hatten, so ist ein solcher Kerl vor einiger Monaten in die Stadt gekommen. Aber rote Augen? Er verfiel kurz seinen Gedanken, was sie auch deutlich an seinem Blick sah - leer und bestimmt alles andere als in dem Raum oder auf ihr. Nach kurzer Zeit hob er eine Braue und ließ die runter gebrannte Kippe einfach fallen. "Nun, Kleines... Hmm, ich könnte nun versuchen dich zu trösten und sagen, es wär nur ein Alptraum und all das Zeug. Nur leider...." er unterbrach sich als sich sein Griff um die Lehne verkrampfte. "Das alles ... Argh, verdammt!" er sprang auf und mit schier unglaublicher Geschwindigkeit flog der Stuhl gegen die Wand und zerschellte nicht weit v on Saralis Kopf. Als wäre es eine Bierdose, hob er den Stuhl an und warf ihn hinfort. Er sah schon kräftig aus und Sarali wusste auch, dass er dies war, doch ein wenig Krafteinsatz sollte doch zu sehen sein, wenn man einen Stuhl einfach so aus dem Handgelenk eine Stuhl zerschmetternd gegen die Wand haut. "Ja, Walker..was soll ich sagen. Du hast sicher ein rießen Schock erlitten.." begann, während er sich an den Fensterahme lehnte und nach draußen sah "Alles. Kontrollverlust und dieser rote Schleier, stimmt's? Nun..." er hielt inne und blieb ruhig, zu ruhig, mit dem Rücken zu ihr stehen.
Sarali sah ihn nachdem sie fertig erzählte weiterhin an, bis er die Zigarette fallen ließ. Kurz folgte sie mit ihren Blicken jener, bis sie auf den Boden aufkam. Als er began zu reden jedoch, sah sie erneut auf und ihre Stirn legte sich leicht in Falten. Als er sich jedoch selbst unterbrach flackerten ihre Blicke zwischen ihm und dem Griff um den Stuhl umher und als dieser so plötzlich und mit dieser scheinbar unglaublichen leichtigkeit gegen die Wand geschleudert wurde und zersprang, kauerte sie sich erschrocken und mit ihren armen schützend um ihren kopf geschlungen zusammen. Wenn auch nur kurz, denn sie hörte ihm dann weiter zu und richtete sich auf. Ihre Augen waren enger zusammen gezogen und ihr Blick ernster als sie einige Schritte auf ihn zuging und nur knapp hinter ihm stehen blieb. Es stimmte,was er von sich gab, wenn sie auch nicht wußte, was sie davon zu halten hatte...aber wovon wußte sie das in dem moment schon..."Nun was??" ihre Stimme klang wieder etwas gefestigter
Todd blickte einfach grade aus. Er lauschte den Sirenen irgendwo in den Straßen der Stadt. Er wollte sich nicht umdrehen. Sie so zu sehen machte ihn zu wütend. Und er wurde sehr schnell wütend. Stattdessen blieb er ruhig da stehen und versuchte das Tier soweit zu beruhigen. Sacht legte er den Kopf seidlich, um sie im Augenwinkel sehen zu können. Seine Miene war kalt und dies wurde durch das einfallen Licht, das seine Züge mit Schatten verzerrte, noch untermalt. Ebenso war seine Stimme kalt, als würde es ihm an jeglicher Emtion mangeln. "Was..." begann er leise "glaubst du, was los ist?"
Sarali blieb weiterhin dicht hinter ihm und sah in das bisschen seines Gesichtes, das zu sehen war. Ihr blick war nach wie vor ernst undihre Stirn lang in Falten. Seine Stimme war anders als sonst, wenn er auch noch leise sprach.. Sie schob ihre Hände in ihre Westentaschen, worin sich auch noch reste der Erde befand. "Was ich glaube, was los ist?.." wiederholte sie leise und die Anspannung in ihr stieg wieder um ein weiteres..."Glaubst du ernsthaft, ich kann mir nur ein verdammtes klares Bild darüber machen, was los ist? Ich atme ein und merke, dass sich in meinem Körper nicht wirklich etwas tut... Ich bin aus der gottverdammten Erde gekrochen, als ich wach wurde...und dann dieser...Penner" mit jedem Satz den sie von sich gab, wurde ihre Stimme etwas lauter und ihre Augen lagen starr auf ihm, bis sie sich herumdrehte und einige kleine Schritte ging. Mit dem Rücken zu ihm blieb sie stehen und schüttelte ih ren Kopf... "Ich weiß es nicht..." fuhr sie dann wieder etwas leiser fort.."Wahrscheinlich drehe ich gerade durch oder so..."wobei ihre stimme nochmals an volumen verlor
Todd sah über seine Schulter hinweg und ein Seufzen entkam ihm. "Nein... wenn dem so wär.." er stockte schon wieder. Aus der Erde? sagte sie aus der Erde? Sabbat! Aber das konnte nicht sein! Für'n Schaufelkopf war sie zu ruhig und noch zu sehr am 'Leben' - nach der Raserei würde die Camarilla schon aufräumen. Und bei Schaufelköpfen ist eine Raserei standert. Mal abgesehen davon, dass sie noch zu sensibel schien, noch eine großen Teil ihrer Menschlichkeit besaßt, als dass sie unter den 'Ritualen' des Sabbats hätte leiden müssen. Er drehte sich langsam um. "Spürst du es? Wenn du dich aufregst, wie sich'n dünner, roter Schleier über deinen Verstand zieht? Wie ...es... in dir schreit? Spürst du den Durst... kannst du dich an den süßen Geschmack erninnern, als du das Blut des Penners langsam deine Kehle hast runter brennen spüren ? Ja... was ist das in deinem Mund? Nur ein Gedanken, Reflex, und du wirst zu einem Raubtier... Walker, du bist ein Vampir.." sagte er plötzlich direkt heraus mit der Spur von Mitleid in der Stimme, die sie von ihm trotz seines harten Images gewohnt war, wenn er für sie Sorgte...
Sarali 's Blick, der nach ihren Worten irgendwo vor ihr verloren schien, festigte sich auf einem leeren Punkt vor ihr irgendwo in dem Raum, wenn sie auch nichts wirklich betrachtete..Viel mehr war es, als würde sie bei seinen Worten, seinen Fragen in sich hineinsehen und als würde sie jede einzelne mit einem im inneren geschriehenen 'Ja...ja verdammt...' beantworten. Langsam drehte sich ihr Oberkörper herum, wobei ihr Blick eine gerade zog, bis zu ihm hin, wo auch der Rest ihres Körpers sich noch mitdrehte. Schien es denn wirklich einen Sinn zu ergeben, was er gerade von sich gab, mit dem als was er sie gerade bezeichnete? So absurd es in ihren Ohren klang, wieder war es, als ob etwas in ihr drin es bejahen würde. Was sonst sollte wohl all das zu bedeuten haben...Sie brachte bis dahin keinen einzigen kleinen Ton heraus und sah ihn wieder starr an
Todd ging langsam auf sie zu. Und ebenso langsam streckte er eine Hand nach ihr aus - als wolle er ihr Halt geben. Doch er wußte aus eigener Erfahrung, dass er dies nicht einfach so konnte. Er hatte Glück. Da er direkt in die Anarchen "hineingeboren" wurde, hatte er Freunde und seinen Erzeuger. Er hatte eine Lehrer und wusste so, wass er zu lernen hatte. Doch sie? Sie war allein. Wer auch immer Erzeuger war, er ließ sie im Stich. Und nun war sie bei ihm und brauchte Hilfe. Hilfe vor dem Tag, vor der Camarilla, dem Sabbat - sich selbst... Gedanklich zuckte er mit den Schultern, als er sich schon damit abfand, dass er diese Aufgabe übernahm. Nunja, sie war ein nettes Mädel und selbst, wenn sie nicht seinem Clan anghören sollte - was nach seinen Gedanken wohl auch nicht der Fall sein würde - so würde sie zumindest nicht verenden oder der Justiz irgendeiner Sekte oder schlimmeren anheim fallen. Er kam ihr näher und legte die Hand auf ihre Schulter. Als Zeichen von Freundschaft - denn die hatten sie mit den Jahren aufgebaut, wenn auch nicht sher intensiv, was bei ihren Umgängen und Geschäften aber auch sinnvoller war. "Hab keine Angst, Walker. Ich helfe dir..." sagte er mit eben solcher Aufrichtigkeit, wie damals in seinen Augen lag, als er ihr half zu fliehen...
Sarali hob ihren Blick nicht, als er ihr näher kam, als würde sie nicht mehr ihn speziel ansehen momentan und bloß durch ihn hindurch sehen. Immer wieder wiederholten sich seine Worte durch ihr Bewußtsein. Erst als seine Hand sich auf ihre Schulter legte, ging ihr Blick beinah schlagartig zu ihm auf und direkt in seine Augen. Wieder spiegelte sich wohl jene Dankbarkeit in ihren Augen wieder, wie sie sich auch damals schon zu so einigen Situationen in ihr ausbreitete. Ihn konnte sie wohl bisher auch so ziemlich als den einzigen ansehen, auf den sie sich bisher verlassen konnte. Scheinbar wirklich verlassen, wie es sich wohl jetzt auch wieder beweisen würde. Sie zog ihre Hand aus ihrer Tasche und legte sie auf seinen Arm..."Danke.."
Todd sah sie ernst an. Nicht strafend, sondern viel mehr besorgt. Er machte sich Sorgen um sie. Auch wenn sie nur ein Mensch war - nur ein Saftbeutel mehr - war es ihr Verhalten, diese Rebellische Art, die ihn faszinierte. Nicht, dass er Interesse an ihr hätte, in dem Sinne. Als Sterblicher, vielleicht, aber die Zeit lag schon lange genug zurück. Nein. Er mochte ihre Entschlossenheit, aber dennoch war sie zu zerbrlich. Wie alle Sterblichen. Und sie nun so zu sehen. Immer wieder fand sie einen Weg, alleine klar zu kommen, aber dies würde zu viel sein. "Laß uns eine Runde um den Block laufen, bevor die Sonne aufgeht und ich erzähl dir mal'n Stück, okay?" sagte er leise und es war schwer zu erkennen, in welcher Gefühlslage er sich befand. Aber zumindest hatte er sich beruhig - vor erst. Bei dem Gedanken daran, den Typen zu finden, der dafür verantwortlich war, verkrampfte sein Inneres im griff des Tiers. Aber er behielt die Kontrolle, denn er wusste wie wichtig dies nun war. Er würde er ihr etwas erzählen und beschloß, es so kurz wie möglich zu halten. Den Rest würde sie schon von alleine verstehen, wenn es soweit ist, dachte er sich. Toll - ein Mündel und nicht mal der Erzeuger sein... Welch Clan sie wohl angehörte? Kurz kniff er die Augen zusammen. "Wollen wir?"
Sarali zog ihre Hand wieder von seinem Arm herunter und nickte leicht. Die Sonne? Wieder erinnerte sie sich an etwas und ihr Gesicht verzog sich kurz vor Schmerz. Sie sah auf ihre Hand und ein fleck auf ihrem Handrücken brannte, als hätte sie sich an etwas heißem versengt. Jetzt, als hätte all die Aufregung und das drum herum der letzten Stunden dies völlig ausgeblendet, schmerzte jene Stelle. Doch ohne ein Wort darüber zu verlieren, drehte sie sich herum und ging langsam Richtungs Wohnungstür. Kurz vor ihr drehte sie sich nochmal zu ihm herum und sah fragend zu ihm auf..."Woher weißt du das alles..." es lag kein mißtrauen in ihrer stimme, denn egal aus welchem Grund es so war...Er blieb doch immer noch derjenige, der sie aus so allerhand mist heraus geholfen hatte. vielleicht würde sie jetzt noch keine Antwort darauf erhalten, wenn der zeitpunkt vielleicht noch nicht der richtige gewese n war...dennoch kam ihr diese Frage plötzlich in die Gedanken und ohne darüber nachzudenken auch schon aus ihr hervor...
Todd schloß die Tür hinter sich und ging langsam an ihr vorbei "Weil ich auch einer bin." kam es kalt, als er nach draußen trat...
Todd: ((*hihi* Cut!))
Sarali: ((rumschnibbel ok))
07:31 Sarali wird von Todd aus dem Raum geworfen...
07:31 Todd wird von Todd aus dem Raum geworfen...

Kannst du dir selbst Spiegel sein?


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Du führst Selbstgespräche. Ich bin gar nicht da.


[editiert: 28.01.06, 05:31 von Erzähler]
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