Ich wage mir da ehrlich gesagt nicht, nur aufgrund von Medienberichten, eine bestimmte Meinung zu fassen.
Sicher brauchen die Menschen Hilfe. Will aber vielleicht dieser Staat sein Unabhängigkeit durch das Nichtannehmen der Hilfeleistungen bewahren? In Birma sind die Menschen ja schon lange, auch vor der Katastrophe, sehr unzufrieden mit den Lebensmittelpreisen, können sie sich nicht mehr leisten.
Kostenlose Hilfeleistungen könnten in den Augen des Staates evtl. die Bevölkerung "blenden"?
Beim Tsunami sind ja damals riesige Hilfeleistungen geflossen, die sich aber die korrupten Regierungen selber eingesteckt haben.
Diese Regierung will nun von vornherein keine Hilfe, deswegen denke ich, dass es dafür einen Grund geben muss. Militärstaat hin oder her, der ehemalige Osten wurde damals auch so hingestellt, was keinesfalls stimmt.
Menschen lassen sich nun mal gerne blenden, ich vermute mal, die Regierung würde Revolten befürchten, wenn sie "blendende" Hilfeleistungen zulassen würden. Denn Hand aufs Herz - mehr sind sie nicht, kaum ist eine Regierung gefallen, man hat sein Ziel erreicht, ist Schluss mit "Hilfe".
Liebe Grüße
Elke