Sie sind nicht eingeloggt.
LoginLogin Kostenlos anmeldenKostenlos anmelden
BeiträgeBeiträge MembersMitglieder SucheSuche HilfeHilfe StatStatistik
ChatChat VotesUmfragen FilesDateien CalendarKalender BookmarksBookmarks
Jugendamtsterror und Familienrechtsverbrechen
Staatsterror durch staatliche Eingriffe in das Familienleben
Verletzung von Menschenrechten, Kinderrechten, Bürgerrechten durch Entscheiden und Handeln staatlicher Behörden im familienrechtlichen Bereich, in der Kinder- und Jugendhilfe, in der Familienhilfe unter anderem mit den Spezialgebieten Jugendamtsversagen und Jugendamtsterror
Fokus auf die innerdeutsche Situation, sowie auf Erfahrungen und Beobachtungen in Fällen internationaler Kindesentführung und grenzüberschreitender Sorgerechts- und Umgangsrechtskonflikten
Fokus auf andere Länder, andere Sitten, andere Situtationen
Fokus auf internationale Vergleiche bei Kompetenzen und Funktionalitäten von juristischen, sozialen und administrativen Behörden

"Spurensuche nach Jugendamtsterror und Familienrechtsverbrechen"
ist ein in assoziiertes Projekt zur
angewandten Feldforschung mit teilnehmender Beobachtung
"Systemkritik: Deutsche Justizverbrechen"
http://www.systemkritik.de/

 
Jugendamt Regensburg: Tod von frühgeborenen Zwillingen

Anfang   zurück   weiter   Ende
Autor Beitrag
Admin

Administrator

Beiträge: 103

New PostErstellt: 09.04.07, 11:45  Betreff: Jugendamt Regensburg: Tod von frühgeborenen Zwillingen  drucken  weiterempfehlen Antwort mit Zitat  


Regensburg
Tote Babys waren Frühchen
Die beiden in einem Regensburger Garten entdeckten Babyleichen waren extreme Frühgeburten etwa aus der 18. Schwangerschaftswoche. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft gegenüber dem Bayerischen Rundfunk. Nach Einschätzung eines Kinderarztes hätten die Zwillinge unter diesen Bedingungen kaum Überlebenschancen gehabt.


Der Fundort der Leichen
Der Chefarzt des Regensburger Kinderkrankenhauses Hedwigsklinik, Prof. Hugo Segerer, sagte, nur bei sofortiger intensivmedizinischer Betreuung hätten Kinder unter diesen Bedingungen Überlebenschancen gehabt. Nach Angaben der Ermittler wird die Obduktion der beiden Babyleichen noch einige Zeit dauern. Ergebnisse werde es womöglich erst im neuen Jahr geben. Die Leichen der Babys wurden nach Angaben der Polizei im Garten eines Wohnhauses entdeckt. Dort sollen sie vor eineinhalb Jahren vergraben worden sein. Die Eltern wurden zunächst festgenommen, nach der Vernehmung aber wieder freigelassen. Der Leitende Oberstaatsanwalt Johann Plöd sagte, erst müsse die Obduktion der Kinder klären, ob ein Tötungsdelikt vorliege. Die Eltern hatten ausgesagt, dass die Babys bei einer Sturzgeburt tot zur Welt gekommen seien und der Vater die kleinen Körper dann im Garten vergraben habe.

Mutter hat bereits zwei Kinder
Das Regensburger Jugendamt kennt die 30-jährige Mutter der Babys bereits seit 2001 - seit diesem Zeitpunkt lebt die Frau in Regensburg. Sie hat zwei Kinder, eine neunjährige Tochter und einen 14-jährigen Sohn. Das Mädchen lebt in einer Pflegefamilie, der Bub in einem Heim. Dass die 30-jährige Frau erneut schwanger wurde, sei dem Jugendamt nicht bekannt gewesen, sagt dessen Leiter Günter Tischler. Und das, obwohl Mitarbeiter des Amtes im halbjährlichen Abstand Gespräche mit der Frau führen.


Die Mutter war dem Jugendamt bekannt
Obwohl die Mutter der Babyleichen dem Jugendamt bekannt war, wusste die Behörde nichts von der Schwangerschaft der Frau. (Bayern 1, Tobias Dörges, 22.12.2006, 1:06 min)

Mutter wollte Sorgerecht für 14-jährigen Sohn zurück
Ausgerechnet gestern, als der Fund der Babyleichen bekannt wurde, wollte die Mutter der toten Zwillinge vor dem Familiengericht erreichen, dass ihr 14-jähriger Sohn aus dem Heim, in dem er untergebracht ist, wieder zu ihr kommt. Das Gericht lehnte ab. Jugendamtsleiter Günter Tischler sagte gegenüber dem Bayerischen Rundfunk, dass für seine Behörde schon seit Jahren klar sei, dass eine Rückführung sowohl der Tochter als auch des Sohnes zu der Mutter nicht in Frage komme.

Für das Regensburger Jugendamt ändere sich nach dem Fund der Babyleichen nichts an der bisherigen Arbeit, sagte Tischler. Das Amt habe ein sehr gut ausgearbeitetes System, um mit Gewalt, Missbrauch und Vernachlässigung von Kindern umzugehen. Dieses System habe bislang immer gut funktioniert, so Tischler. In einem Projekt des Regensburger Jugendamtes werden seit zwei Jahren alle Kindergärtnerinnen darin geschult, Anzeichen von Vernachlässigung zu erkennen. In Zukunft sollen auch sämtliche Grundschullehrer darin qualifiziert werden.

Zeugin informiert die Ermittler
Nach Angaben von Staatsanwalt Plöd, sind die Ermittlungsbehörden Anfang Dezember von einer Zeugin auf den Fall aufmerksam gemacht worden. Die Frau habe sich gewundert, wo das Kind der schwangeren Frau geblieben sei. Am Mittwoch sei das Ehepaar dann von der Kripo vernommen worden. Dabei gab die Frau ihre Schwangerschaft zu. Nach der Vernehmung hätten beide Elternteile dann die Stelle im Garten gezeigt, wo die Zwillinge vergraben wurden. In dem Haus hatten die 30-Jährige und ihr Mann früher gemeinsam gewohnt, heute lebt nur noch der 36-Jährige dort.

Vater ging angeblich von Ordnungswidrigkeit aus
In Interviews erklärte der Mann, es habe sich um Fehlgeburten gehandelt. Er selbst sei nicht im Haus gewesen, als seine Frau die Kinder entbunden habe. Später habe sie ihn gebeten, die Kinder im Garten zu beerdigen. Der Mann sei der Ansicht gewesen, dass es sich dabei nur um eine Ordnungswidrigkeit handle.

Im Rahmen der Ermittlungen wurde auch der 35 Jahre alte jetzige Lebensgefährte der Mutter festgenommen. In der gemeinsamen Wohnung des Paares fanden die Ermittler den Angaben zufolge eine "nicht geringe Menge Rauschgift", die dem polizeibekannten Mann gehörte.

Nachbarn schockiert
Die Nachbarn des Regensburger Hauses, in dessen Garten die Babyleichen verscharrt worden waren, äußerten sich schockiert über den Fall. In der benachbarten katholischen Kirche St. Wolfgang zeigt der Regensburger Stadtdekan Alois Möstl seine Betroffenheit. Er könne sich vorstellen, dass sich in vielen Familien Tragödien abspielen. Man versuche zwar zu helfen, das gelinge jedoch nicht immer, so Möstl.


22.12.2006

http://www.br-online.de/bayern-heute/artikel/0612/21-regensburg/index.xml



[editiert: 03.05.07, 19:19 von Admin]
nach oben
Benutzerprofil anzeigen Private Nachricht an dieses Mitglied senden
Sortierung ndern:  
Anfang   zurück   weiter   Ende
Seite 1 von 1
Gehe zu:   
Search

powered by carookee.com - eigenes profi-forum kostenlos

Design © trevorj