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Auswanderung - das Gesetz des finanziellen Aderlasses

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Tschicki

Administrator

Beiträge: 48185
Ort: Dep.Maldonado/Uruguay



New PostErstellt: 01.05.10, 02:32  Betreff: Auswanderung - das Gesetz des finanziellen Aderlasses  drucken  Thema drucken  weiterempfehlen

http://ef-magazin.de/2009/06/24/1295-auswanderung-das-gesetz-des-finanziellen-aderlasses

Allerdings bitte ich beim Lesen eines zu beruecksichtigen, dass das neue Doppelbesteuerungsabkommen vor der Tuer steht und sich somit einiges - gravierendes - aendern wird (zu finden fuer Mitglieder unter der Rubrik: "Einwanderungen, Investitionen".


Sammle deine hellen Stunden ein und verwahre sie fuer die dunkle Zeit (von Ursula Dette - aus "Perlen der Hoffnung"


[editiert: 01.05.10, 02:34 von Tschicki]
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Tante Frieda
Ehemaliges Mitglied



New PostErstellt: 01.05.10, 12:39  Betreff: Re: Auswanderung - das Gesetz des finanziellen Aderlasses  drucken  weiterempfehlen

    Zitat: Tschicki

    http://ef-magazin.de/2009/06/24/1295-auswanderung-das-gesetz-des-finanziellen-aderlasses

    Allerdings bitte ich beim Lesen eines zu beruecksichtigen, dass das neue Doppelbesteuerungsabkommen vor der Tuer steht und sich somit einiges - gravierendes - aendern wird (zu finden fuer Mitglieder unter der Rubrik: "Einwanderungen, Investitionen".


    Sammle deine hellen Stunden ein und verwahre sie fuer die dunkle Zeit (von Ursula Dette - aus "Perlen der Hoffnung"


Ja Rita, so ist es. Ganz genau sollten sich Auswanderungswillige mal den folgenden Teil aus der Seite durchlesen, die aus wirtschaftlichen, bzw. steuerlichen Gründen Deutschland verlassen wollen.

    Zitat: Luis Pazos im ef-magazin

    Überhaupt sollte nicht nur der pekuniäre Nutzen der Auswanderung sondern auch derjenige eines hiesigen Verbleibes durchkalkuliert werden. Unter Umständen kann es dann nämlich sogar durchaus vorteilhaft sein, einen inländischen Wohnsitz, und sei es nur in Form einer „bescheidenen Bleibe“, beizubehalten. Ja, richtig, gemeint ist ein Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland! Denn in der Tat kann im Einzelfall der Steuerinländer von heimischen Regelungen profitieren, die ihm anderswo versagt bleiben. Zu nennen ist hierbei insbesondere die Nutzung des Steuersparmodells Nummer eins, des Ehegattensplittings. Auch sind die umfänglich ansetzbaren Werbungskosten und Sonderausgaben durchaus ein Standortvorteil. Gleiches gilt für die Gewährung der, insbesondere familienbezogenen, Freibeträge wie zum Beispiel die zu den Erziehungskosten, welche anderswo als reines Privatvergnügen zählen, ebenso wie die reproduktiven Transferleistungen, zum Beispiel das Eltern- und Kindergeld. Ferner ist allen Nachrichten zum trotz die medizinische Versorgungslage in Deutschland relativ gesehen immer noch sehr gut, unschlagbar wird das Preis Leistungs-Verhältnis aber dann, wenn diese über die gesetzliche Familienversicherung einer Einverdienerehe bezogen werden kann, gegebenenfalls ergänzt um private Zusatzversicherungen für Sondersituationen. Seit Einführung der Abgeltungssteuer kann sich die heimische Deklaration von Kapitaleinkommen ebenfalls als lukrativ erweisen, ebenso wie die jüngst angehobenen Freibeträge im Erbschaftssteuerrecht für nahe Angehörige, von denen in so manchem favorisierten Einwanderungsland nur geträumt werden kann. Und wer die deutsche Administration als träge bürokratische Geißel empfindet, sollte sich in dieser Hinsicht sicherheitshalber nicht allzu viel von so manchem Auswanderungsziel versprechen.


Gerade im Falle von Uruguay und dem neuen DBA kann es sehr vorteilhaft sein in Deutschland seinen kleinen Wohnsitz und seine Hauptbesteuerung beizubehalten. Warum? Nun, man spart sich als erstes das Thema mit der Cedula und einem fremdsprachigen Finanzamt. Wenn man dann auch ohnehin mehrmals zurückfliegt oder in andere Länder reisen will, dann stört auch die 90-Tagefrist für den Aufenthalt in Uruguay nicht. Immerhin haben die Nachbarländer von Uruguay landschaftlich mehr zu bieten, selbst wenn die für Investitionen weniger geeignet sind.

Richtig toll wird es, wenn man in Uruguay eine kleine Firma unterhält und so die Ausgaben optimal steuern kann. Dinge, die in Deutschland nicht ansetzbar wären trägt die Firma in Uruguay und dem ausgezahlten Gehalt werden in Deutschland die Kosten für die "Doppelte Haushaltsführung" gegengerechnet. So bleiben die Ausgaben für Flüge, das erforderliche Appartment in Punta del Este und die absolut notwendige Limmo erstmal steuerfrei. Wer dann noch eine Tätigkeit im Tourismus anstrebt findet sich im deutschen Steuerhimmel wieder, denn dann werden auch die Exkursionen in die Atacama oder nach Patagonien auf einmal wieder steuerlich absetzbar.

Darüber sollte man auch einmal nachdenken, wenn man über eine Auswanderung des Geldes wegen nachdenkt!!!

Letztlich ist es aber so, dass man zunächst erst mal eine Einnahmequelle haben sollte und sich dann erst überlegen kann, wie die steuerliche Gestaltung vorzunehmen ist. Was nutzt es wenn man in einem Niedrigsteuerland lebt und keine Einnahmen hat? Es gibt so viele, die nach einer "steuerfreien Zeit" in Uruguay oder sonstwo wieder zum Geld verdienen nach Deutschland zurückgekehrt sind.

Ich weiß, dass dieses Modell so manchem Einwanderungshelfer nicht gefallen wird. Und es gibt auch Gescheiterte, die zurückgekehrt sind und dennoch anderen Auswanderungswilligen ihre alten Fehler als Erfolgsmodell verkaufen wollen. Letztlich ist aber Jeder für sich selbst verantwortlich. Deshalb ist jedem Auswanderungswilligen zu empfehlen den aktuellen Frust zu ignorieren und zu prüfen, ob man den deutschen Staat nicht auch irgendwie in die Planung und Kosten einbeziehen sollte.


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