Thomas Kujawa
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Beiträge: 1247 Ort: Mitteldeutschland
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Erstellt: 20.09.03, 10:09 Betreff: Ein Grund, aus Leipzig wegzuziehen
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© Leipziger Volkszeitung vom Freitag, 19. September 2003
Wegen klammer Kassen und steigender Geburtenzahlen will Leipzig die Zugangskriterien für Krippen, Kindergärten und Horte verschärfen (die LVZ berichtete). Gegen die Vorschläge des Rathauses, über die der Stadtrat im November entscheiden soll, protestierten gestern zahlreiche Leser.
"Ich bin empört über die Stadt", machte beispielsweise Liane Scharf aus Baalsdorf ihrem Herzen Luft. Der Oberbürgermeister habe doch selber vier Kinder und müsse wissen, vor welche Probleme das viele Eltern stellt. Statt ein teures Museum zu errichten und der "anmaßenden Olympia-Vision" nachzuhängen, sollte die Kommune "erst mal was für die normale Bevölkerung machen". Kinder seien doch unsere Zukunft, "für sie sollte der größte Posten im Haushalt reserviert sein". Auch Andreas Roder hält die Vorschläge für "eine Sauerei". Würden sie wirklich umgesetzt, wäre das für ihn "ein Grund, aus Leipzig wegzuziehen". Eine Stadt müsse ihren Bewohnern einfach einen gewissen Standard bieten, auch was Krippenplätze anbelangt. "Außerdem macht das Arbeitslosen mit Kindern jegliche Chance kaputt, wieder einen Job zu bekommen."
sfr
Thomas Kujawa --- Wer nicht fragt, kriegt keine Antwort.
[editiert: 11.12.03, 20:27 von Thomas Kujawa]
Wie ist Deine Meinung zu Zugangskriterien und Absenkung der Regelbetreuungszeiten ?
Ich finde beides unmöglich. |
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100,0% |
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Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger können ruhig auf ihre Kinder selber aufpassen. |
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6 Stunden reichen doch völlig. |
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Ich bin unentschlossen, weil die Kassen ja offensichtlich leer sind. |
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Ich habe eine andere Meinung. |
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14 Stimmen wurden abgegeben.
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