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"Crossing Jordan" - Forum
Diskussions- und Informationsforum zur TV-Serie
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Abby Macy
The Minx
Beiträge: 1757
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Erstellt: 11.03.08, 15:32 Betreff: 20.04.04 -- morgens -- Maggies Haus // Küche
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--> 19.04.04, abends, Maggies Haus Wohnzimmer
8.00 Uhr, Abby
Abby war jetzt schon seit einer Stunde wach, wie sie mit einem unruhigen Blick zur Küchenuhr feststellen musste, und war heilfroh, als sie über sich endlich Schritte hörte. Sie hatte zwar die letzte Stunde völlig alleine und in Ruhe genossen, aber die innere Anspannung und Unruhe war geblieben. Und leider wusste Abby nur zu gut, woher diese beiden kamen. Die ganze Nacht hatte sie deswegen nur einen leichten, traumlosen Schlaf gehabt. Sie war regelrecht froh gewesen, als ihr Wecker auf sieben Uhr umgesprungen war, um endlich aufstehen zu können. Sie hatte diese verdammt nervigen Begleiterscheinungn eines Entzuges, aber dagegen wehren nutzte ja nichts. Sie wollte die Drogen los werden, sie wollte alles los werden, was in den letzten drei Monaten passiert war...
Aber die warme, ausgibige Dusche und die Beschäftigung in der Küche hatten ihr nicht geholfen den Gedanken an ihren langsamen Entzug loszubekommen. Im Gegenteil, sie hätte im Moment wohl alles dafür gegeben, wenn sie nur eine einzige, kleine Pille gehabt hätte... aber die Mühe im Badeschränkchen zu suchen hatte sich Abby erst gar nicht gemacht. Es gehörte nicht viel Verstand dazu, um zu wissen, dass nach all den Geschehnissen, ihre Eltern im Haus gründlich ausgemistet hatten, um sie nicht in Versuchung zu führen. Sie wollte auch nicht in Verdacht geraten, falls kleine Fallen eingebaut waren, die die Durchsuchung verraten hätten. Und wenn es nur ein Fläschchen gewesen wäre, das nicht mehr am alten Platz stand. Abby wusste nur zu gut, was sie damit riskieren würde. Darum blieb ja auch nur das Verlangen und dem würde sie auf keinen Fall nachgeben. Egal das sie eben noch dazu bereit gewesen war, alles für eine Tablette aufzugeben...
Sie hatte sich ja nicht einmal einen Kaffee gekocht, um mit dem Koffein wenigstens etwas aufzufangen, was sie so nervös und auch ein bisschen gereizt machte. Die einzige Rettung war ihr in Form des Frühstücks erschienen. Aber zum Tischdecken hatte sie auch keine Stunden gebraucht, und die Vorbereitungen für warmen Toast und den Kaffee für ihre Mutter war auch nur eine Angelegenheit von wenigen Minuten gewesen.
Und danach war das Warten gekommen, bis sich von oben etwas regte. Wecken wollte sie ihre Mutter nämlich nicht. Auch wenn sich Abby nicht sicher war, ob sie heute arbeiten musste und womöglich sogar verschlief. Aber etwas sagte Abby, dass ihre Mutter sehr viel Schlaf nachzuholen hatte und sie würde sich hüten sie dabei zu stören. Schließlich war sie an dem ganzen Schalfmangel schuld. Jedenfalls an einem sehr großen Anteil.
Somit hatte Abby die letzten zwanzig Minuten damit verbracht nervös die Teller wieder und wieder auszurichten, das Besteck neu zu ordnen, die Butterdose gegen den Käseteller auszutauschen, war vom Stuhl aufgestanden und zum Fenster gelaufen, war wieder zurück gegangen, hatte sich gesetzt, nur um gleich wieder zum Kühlschrank zu laufen, um noch etwas herauszuholen, von dem sie glaubte, das sie es zum Frühstücken brauchten.
Sich ein wenig zu beruhigen, gelang ihr dabei nicht. Auch nicht, als sie sich ins Gedächtnis rief, was sie bei ihren Treffen gelernt hatte - dass ihr Verhalten nämlich ganz typisch sei und es mit der fachmännischen Hilfe in einer Klinik bald besser werden würde. Sie musste nur versuchen dem Verlangen standzuhalten und sich an geregelte Abläufe halten. Und wenn es nur das Aufstehen zur selben Zeit war, oder wie jetzt den Teller erneut ausrichten zu müssen... Sie mochte vielleicht auf Ausenstehende unruhig wirken, aber für Abby gab dieses Verhalten im Moment sehr viel Sicherheit....
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Nici
Jordan
Beiträge: 8614 Ort: Mönchengladbach
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Erstellt: 11.03.08, 16:00 Betreff: Re: 20.04.04 -- morgens -- Maggies Haus // Küche
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<-- Schlafzimmer
08.00/05 Uhr, Maggie
Gewohnheitsgemäß war Maggie vom Schlafzimmer aus gleich ins Bad geschlurft, hatte die Toilette benutzt und sich dann erstmal ein paar Handvoll kaltes Wasser ins Gesicht geschüttet, die Zähne geputzt und dann erst gewagt einen Blick in den Spiegel zu werfen. Das, was sie daraus anstarrte, widerte sie wie so oft an, sodass Maggie ihrem Spiegelbild die Zunge rausstreckte, nur kurz ihre Haare versuchte, zu richten, es jedoch schnell wieder aufgab und sich vom Waschbecken abwandte. Wie war das in diesem Film gewesen, den sie letztens im Nachtprogramm gesehen hatte? Diese Stephen King Verfilmung mit Morgan Freeman? SSAT - Selber Scheiße, anderer Tag ... Ja, das war ein gutes Motto für sie, das absolut der Wahrheit entsprach. Seufzend sah Maggie sich im Raum um, entdeckte das nasse Handtuch über der Trockenstange und erinnerte sich wieder daran, dass Abby im Haus war und scheinbar schon wach war - oder zumindest schon einmal wach war, um zu duschen. Was auch immer es von beiden war ... Abby wollte sicher Frühstück haben und Maggie bot sich eine gute Aufgabe, mit der sie sich ablenken und beschäftigen konnte. Anders als an den anderen Tagen. Also wohl doch nicht ganz SSAT. Ein Lichtblick ... Etwas besser gelaunt verließ Maggie das Bad wieder, vergaß, dass sie immer noch nur ihr Pyjama und den alten Bademantel trug, der mal Garret gehört hatte, horschte kurz an Abbys Tür und ging dann leise - um sie nicht zu wecken - nach unten. Mit jeder Stufe, die sie hinabtrat wehte ihr jedoch mehr und mehr Kaffeeduft entgegen, sodass sie die Schritte etwas beschleunigte und auch nicht mehr ganz so leise in den Flur trat, weil Abby wohl doch schon wach war und sich einen Kaffee gemacht hatte. Ganz wie in alten Zeiten. Maggie fühlte sich bei der Vorstellung, dass es wirklich wieder wie früher sein konnte, als sie nicht ganz alleine hier gelebt hatte - oder mit Mike -, gleich noch ein bisschen besser und sie schaffte es sogar zu lächeln, als sie die Küche betrat und Abby am gedeckten Tisch entdeckte. "He", sagte sie. "Du bist ja schon wach. Warum hast du mich nicht geweckt? Es ist ja schon mitten am Tag."
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Abby Macy
The Minx
Beiträge: 1757
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Erstellt: 11.03.08, 17:52 Betreff: Re: 20.04.04 -- morgens -- Maggies Haus // Küche
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08.00/05 Uhr, Abby
Abby hatte noch ein paar Minuten länger auf ihre Mutter warten müssen, fünf Minuten die ihr wie eine Ewigkeit erschienen waren und in denen sie sich dann fast doch einen Kaffee eingeschenkt hätte. Sie war schon halb aufgestanden und in Gedanken damit beschäftigt was der Koffein alles gute gleich ihrem Körper antun würde, als die Stimme an der Tür sie wieder in ihrem Vorhaben bremste. Abby sank zurück und sah mit einem Lächeln zurück zu ihrer Mutter. Gequält, weil sie sich irgendwie ertappt fühlte und weil sie befürchtete, dass ihr auf der Stirn geschrieben stand, was sie im Moment lieber als Frühstück hätte. Aber beim Anblick ihrer Mutter, in diesem alten Morgenmantel, von dem sie sich einfach nicht trennen konnte, wurde das Lächeln zu einem breiten Grinsen und ihre Sorgen waren kurz vergessen.
Aber zu dem Erscheinungsbild ihrer Mutter sagte sie dann doch lieber nichts.
"Findest du? Ich dachte ich wäre vorhin mitten in der Nacht aufgestanden. Darum wollte ich dich auch schlafen lassen," Abby grinste eine Spur frecher. "Nein quatsch. Ich konnte dich einfach nicht wecken, als ich dich so tief und fest schnarchen hörte. Und zudem dachte ich du kannst den Schlaf gebrauchen, wenn ich schon kaum schlafen konnte."
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[editiert: 11.03.08, 20:15 von Mel]
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Maggie Macy
The Ex
Beiträge: 2093 Ort: Boston
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Erstellt: 11.03.08, 20:21 Betreff: Re: 20.04.04 -- morgens -- Maggies Haus // Küche
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08.05 Uhr, Maggie
"Ich hab doch nicht geschnarcht", sagte Maggie grummelnd und bekam gleich wieder schlechte Laune, als Abby ihr diese Unterstellung machte. Dass sie dabei auch noch frech grinste, machte sie Sache gleich noch schlimmer. Hatte Abby vergessen, dass sie vor dem ersten Kaffee nicht zu Scherzen aufgelegt war oder machte es ihr einfach nur Spaß, sie zu ärgern? Maggie trat ganz in die Küche und ging direkt zur Kaffeemaschine, wo die schwarze Brühe schon auf sie zu warten schien. Na gut, das stimmte sie dann wieder ein kleines bisschen versöhnlich. Und dann war da ja auch noch Abbys Bemerkung über ihre schlechte Nacht ... "Weißt du, erholsam war der Schlaf bei mir auch nicht", sagte sie und drehte sich wieder zu Abby um. "Aber warum hast du nicht gut geschlafen? Weil mein angebliches Schnarchen dich wachgehalten hat oder war etwas anderes schuld?"
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Abby Macy
The Minx
Beiträge: 1757
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Erstellt: 11.03.08, 21:12 Betreff: Re: 20.04.04 -- morgens -- Maggies Haus // Küche
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Na das ist hier ja richtig mysteriös. Ich hab letzte Woche Dreamweaver installiert und gleich ausprobiert, ob er auch unter Vista noch läuft und damit die HP upgedated und heute... heute ist das Programm einfach verschwunden. Ich finde es nicht mehr und hab es gerade neu installieren müssen...
08.05 Uhr, Abby
"Hey, das war doch nur ein Scherz, Mum, okay? Du wolltest doch, dass ich wegen Dad deswegen lausche. Aber ehrlich gesagt... ich hab nichts gehört," Abby wusste nicht so genau, wieso sie das Bedürfnis hatte ihren offensichtlichen Scherz zu begründen, aber irgendwie wirkte ihre Mutter alles andere als aufgeheidert. Offenbar brauchte sie noch immer erst einmal einen Kaffee am frühen Morgen, um für so etwas empfänglich zu sein. Aber Abby hatte das früher schon nicht abgehalte....
"Also daran lag es schon mal nicht," fügte sie mit einem Seufzen hinzu. "Ich konnte einfach nicht richtig einschlafen. Musste an so vieles denken und irgendwie... na ja," Abby hatte kurz ihrer Mutter zugesehen, wie sie zur Kaffeemaschine gelaufen war, aber jetzt, wo sie darüber reden sollte, was sie wachgehalten hatte, sah sie lieber auf ihre Hände hinunter, die in ihrem Schoss unruhig mit den Fingern spielten. "Ich hatte Probleme. Wegen den Drogen. Ich glaube wir sollten uns ganz schnell um eine KLinik kümmern."
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Maggie Macy
The Ex
Beiträge: 2093 Ort: Boston
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Erstellt: 11.03.08, 21:25 Betreff: Re: 20.04.04 -- morgens -- Maggies Haus // Küche
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Sehr merkwürdig ... aber Windows eben Hauptsache, es passiert nicht mit wichtigen Daten, die plötzlich verschwinden. Programme kann man ja immer wieder installieren, aber die Daten sind u.U. weg
08.06 Uhr, Maggie
Maggie schwankte zwischen Erleichterung darüber, dass sie wohl wirklich nicht schnarchte, und einem ziemlich großen schlechten Gewissen, weil Abby sich erklären musste oder wollte, obwohl es eigentlich nicht nötig gewesen wäre, wenn sie nicht so überempfindlich reagiert hätte. Deswegen drehte sie sich erst einmal von Abby weg und zur Kaffeemaschine hin, um ein wenig Zeit zu finden, sich zu sammeln und noch mal von vorne anzufangen, doch Abbys Geständnis ließ den Plan ganz schnell wieder verschwinden und sie drehte sich erschrocken wieder um, um Abby anzusehen. Ihren ersten Impuls, Abby zu fragen, ob sie was genommen hatte und wenn ja, was, kämpfte sie erfolgreich nieder, musste sich aber trotzdem erst einmal räuspern, bevor sie etwas sagen konnte. "Das ... ähm ... das tut mir Leid", sagte sie. "Ich ... ich hätte das wissen müssen. So etwas stand ja auch in den Büchern und ... entschuldige, dass ich so dumm gefragt habe. Natürlich hast du Probleme und selbstverständlich werden wir uns schnell darum kümmern, damit dir geholfen wird. Das hatten wir ja schon so beschlossen und daran wird sich auch nichts ändern. Wenn du möchtest, können wir gleich in dieser einen Klinik anrufen und fragen, wann wir vorbeikommen können. Und dann fahren wir gleich Montag hin, wenn es geht. Oder vielleicht heute schon, wenn du dich gegen das Wochenende mit Garret entschieden hast. Ganz so wie du es magst. Ich richte mich da ganz nach dir."
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Abby Macy
The Minx
Beiträge: 1757
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Erstellt: 11.03.08, 21:47 Betreff: Re: 20.04.04 -- morgens -- Maggies Haus // Küche
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Tja und wenn er das Programm eben nicht gestartet hätte ohne Seriennummer abfrage, hätte ich ja jetzt gesagt, ich hab es vielleicht per Hausnetz über den anderen PC laufen gehabt... Na ja hauptsache es geht jetzt wieder und ich kann auf meine Icon-Liste zugreifen, damit ich die restlichen 10 fertig bekomme.
08.06 Uhr, Abby
Abby sah noch immer über das Thema verlegen und auch beschämt auf ihre Hände. Das sie nämlich jetzt auch noch ihrer Mutter deswegen en schlechtes Gewissen machte, lag absolut nicht in ihrer Absicht. Und regte somit auch nur wieder ihr eigenes. Offenbar hatte der gestrige gemeinsame Fernsehabend so gar nichts richten können. Sie waren noch immer total verkrampft und angespannt...
Ach ja und dann auch noch die Frage nach dem Wochenende... das hatte dafür mit gesorgt, dass sie kaum Schlaf gefunden hatte.
"Du... musst dich nicht nach mir richten, Mum. Schließlich ist das eine Sache, die ich verbockt habe, nicht du oder Dad. Wir suchen nach einer KLinik sobald ihr Zeit dafür habt. Nur eben... schnell," sie lächelte schwach, als sie wieder aufsah. "Und wegen dem Wochenende... ich hab keine Entscheidung getroffen. Bis auf diese, dass ich Dad deswegen nicht angerufen habe. Es spielt keine Rolle ob Renee mitfährt oder nicht. Denn so oder so... fühle ich mich deswegen mies. Fährt sie mit, sollte ich zu Hause sein, sagt sie aber wegen mir ab und bleibt hier, dann fühle ich mich irgendwie.. ach ich weiß auch nicht. Verletzt trifft es nicht wirklich. Weißt du was ich meine? Es wäre ein bissche so, als hätte ich dann das Gefühl, ich wäre nicht wichtig genug oder würde stören..."
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Maggie Macy
The Ex
Beiträge: 2093 Ort: Boston
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Erstellt: 11.03.08, 22:22 Betreff: Re: 20.04.04 -- morgens -- Maggies Haus // Küche
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Seltsam. Aber hauptsache es läuft :)
08.06 Uhr, Maggie
"Ich habe Zeit, Abby", sagte Maggie erst einmal ernst, als Abby abwehrte und wohl das Gefühl hatte, dass sie wegen ihr zurücksteckten mussten. Denn dem war nicht so. "Weißt du, mir ist nichts mehr wichtig, als dass dir geholfen wird und wir einen Weg aus dem ganzen Schlamassel finden. Und deswegen hat das nichts damit zu tun, dass ich mich nach dir richten muss oder deswegen Termine verschiebe, die ich sowieso nicht habe. Deswegen fahren wir, sobald du das Kommando gibst. Okay?" Sie lächelte Abby aufmunternd an und ging ohne Kaffee zum Tisch, um sich auf den freien Stuhl Abby gegenüber zu setzen und ihre Hand auszustrecken, um nach ihrer zu greifen. "Und wegen des Wochenendes verstehe ich dich sehr gut, Schatz", sagte sie. "Aber du darfst dich nicht schlecht machen. Schließlich hat Garret dich zuerst gefragt, oder? Also bist du ihm wichtig. Du solltest die Entscheidung nicht davon abhängig machen, ob Walcott mitfährst, sondern dich einfach freuen, wenn sie absagt, ohne ein schlechtes Gewissen deswegen zu haben. Denn du weißt ja nicht, ob sie wegen dir absagt oder ob Garret sie vielleicht gar nicht gefragt hat. Aber um das herauszufinden, solltet ihr miteinander reden. Und dann solltest du ihm auch genau das sagen, was du mir gerade gesagt hast. Dass du das Gefühl hast, ihm nicht wichtig oder wichtiger zu sein. Ehrlichkeit ... erinnerst du dich?"
Nur zur Info, dass Du Dich nicht wunderst: Seit Abbys letztem Beitrag hier hat das Forum wieder keine Mails verschickt :(
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[editiert: 12.03.08, 06:48 von Maggie Macy]
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Abby Macy
The Minx
Beiträge: 1757
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Erstellt: 12.03.08, 07:40 Betreff: Re: 20.04.04 -- morgens -- Maggies Haus // Küche
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Genau :)
08.06 Uhr, Abby
Abby zögerte einen Moment ehe sie auf dieses fragende Okay ihrer Mutter nickte. Nicht weil sie ihr nicht glaubte, was die Zeit anging oder ihr nicht abkaufte, dass der Vorrang alleine ihr galt, weil damit alles am Ende ja wieder gut werden würde, sondern weil Abby sich nicht sicher darüber war, ob sie das wollte. Denn egal was ihre Mutter ihr versicherte, letztendlich würde sie auf irgendetwas verzichten, um mit ihr zur Klinik zu fahren oder Termine dort wahrzunehmen. Und darüber fühlte sich Abby nicht wirklich gut. SIe hatte schon genug in den letzten Wochen angestellt, durch das ihre Eltern wohl vergessen hatten, was ein ruhiges, sorgenloses Leben bedeutete. Aber sie nickte am Ende und löste ihre Finger, die noch immer nervös miteinander verknotet waren, um die nach ihr greifende Hand ihrer Mutter anzunehmen. Das Lächeln fiel dabei allerdings ein wenig gequält aus. Aber eher, wegen der Sache am Wochenende. Sie musste sogar ein bisschen seufzen, als ihr bewusst wurde, dass ihre Mutter doch nicht ganz verstanden hatte.
"Sicher, ja, ich erinnere mich. Und ich werde Dad sicher auch ganz offen sagen, wie ich mich entschieden habe und wieso, aber das ist es nicht... es ist ... Ich weiß schon, wieso Dad gefragt hat. Was ich gestern deswegen gesagt habe, war blöd. Wenn ich nicht mitfahren würde, wäre er sicher mehr enttäuscht, als ich mir vorstellen kann. Aber... na ja, es mag verrückt klingen, weil ich diese Frau am liebsten ja nie wieder sehen würde, aber ... weißt du, kommt sie mit, würde es mich stören, sagt sie aber ab, wüsste ich dass es an mir liegt. Und das verrückte daran - es würde mir kein schlechtes Gewissen machen, sondern mir das Gefühl geben, abgelehnt zu werden. Und das irritiert mich und hindert mich mich zu entscheiden. Ich kann Dad doch nicht sagen, dass ich auf der einen Seite eifersüchtig wäre, wenn sie dabei wäre aber auf der anderen Seite verletzt wäre, wenn sie absagt?"
Es war gestern Abend sowieso furchtbar langsam Aber ich lag um zehn gestern schon im Bett. Ich hatte mal Lust auf sieben Stunden Schlaf auf Raten, statt nur auf sechs *g* Hatte aber nicht funktioniert. Justus war von zwei bis vier wach und hat nur geschrien. Ich war am Ende...
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[editiert: 12.03.08, 08:28 von Dr. Garret Macy]
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Nici
Jordan
Beiträge: 8614 Ort: Mönchengladbach
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Erstellt: 12.03.08, 11:43 Betreff: Re: 20.04.04 -- morgens -- Maggies Haus // Küche
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08.06 Uhr, Maggie
"Na ja, du weißt ja nicht, ob sie absagt, weil du mitfährst oder weil sie einfach andere Termine hat", sagte Maggie vorsichtig, auch wenn sie einerseits schon verstehen konnte, was Abby ihr da sagte. Aber es störte sie auch gewaltig, dass Abby innerlich so viel Wert darauf zu legen schien, was dieses Monster von ihr hielt und wie sie zu ihr stand. Fast so, als würde sie sie als ... ja, als Stiefmutter zu akzeptieren versuchen. Und das machte Maggie erst Recht wütend und bereitete ihr Bauchschmerzen. Trotzdem versuchte sie, sich nichts anmerken zu lassen und lächelte weiterhin aufmunternd. "Was hältst du denn davon, wenn du Garret erst einmal fragst, wie Walcott sich entschieden hat?", schlug sie vor. "Und dann fragst du ihn nach dem Gründen, falls sie abgesagt hat. Und anschließend kannst du immer noch das Gefühl bekommen, abgelehnt zu werden, falls sie wegen dir absagt. Und ein bisschen musst du sie auch verstehen, weil es für sie sicher auch nicht leicht ist, Garret mit dir teilen zu müssen. Und ich kann gar nicht verstehen, warum ich das gerade gesagt habe." Maggie verzog das Gesicht und schüttelte sich innerlich. Sie musste wirklich noch nicht ganz wach sein, wenn sie so etwas wie Verständnis für Walcott aufbrachte. Wenn auch nur unbewusst ...
Die Mails bleiben nach wie vor aus. Na ja, war ja schon lange nicht mehr ... und da hast Du aber keine schöne Nacht gehabt Ist wieder so was wie Vollmond? Denn ich hab auch richtig schlecht geschlafen
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